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Pressemitteilung: Hattingen 07.02.2020

Kläranlage Arnsberg-Wildshausen
Ertüchtigte Kettenförderer garantieren maximale Betriebssicherheit und nachhaltigen Gewässerschutz.

Durch die Instandsetzung und Optimierung der Kettenförderer der Schlammentwässerung der Kläranlage Arnsberg-Wildshausen durch die Firmen Halbach & Braun Maschinenfabrik GmbH & Co. und Eickhoff Antriebstechnik GmbH werden die Betriebssicherheit und der nachhaltige Gewässerschutz maßgeblich erhöht.

Der Ruhrverband betreibt in Arnsberg-Wildshausen eine Kläranlage für 98.000 Einwohnerwerte. Sie reinigt die Abwässer von bis zu 40.000 Einwohnern und einer Papierfabrik. Behandelt werden  rund 25.000 m³ (25 Mio. Liter) Wasser pro Tag. Das  Abwasser wird mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt. In den Faulbehältern zur anaeroben Behandlung der Klärschlämme entsteht Methangas welches in einem Blockheizkraftwerk verstromt wird. Die ausgefaulten Schlämme müssen anschließend entwässert und abtransportiert werden. Dabei kamen bisher zwei Kettenkratzerförderer zum Einsatz, die immer wieder Betriebsstillstände verursacht haben.

Um die Betriebssicherheit zu erhöhen und die Stillstands Zeiten zu vermeiden, setzte sich der Ruhrverband mit der Firmen Eickhoff und Halbach & Braun in Verbindung. Die Firma Eickhoff, ein Spezialist im Bereich der Antriebstechnik, und Halbach & Braun, mit 100 Jahren Erfahrung im Bereich der Kratzerketten - Förderung verschiedenster Schüttgüter, entwickelten gemeinsam mit dem Ruhrverband eine Lösung, um zukünftige Betriebsstillstände der bestehenden Anlage auszuschließen. Dabei wurden insbesondere die Antriebsleistung und die Kettenstärke erhöht, um die ständige Überlastung  der Förderanlage zu beenden. Bei der Realisierung des Projektes wurde besonderes Augenmerk auf Kosten und die Verwendung möglichst vieler noch intakter Fördererteile gelegt. Dank der engen Zusammenarbeit des Ruhrverbandes mit den Unternehmen Halbach & Braun und Eickhoff konnte allen Wünschen des Verbandes entsprochen und eine jetzt zuverlässige, leistungsstarke und betriebssichere Anlage in Betrieb genommen werden.

 

Bild: 4-fach Kettenband mit Einhängekratzern und Kettenrädern (HB - Split Sprocket)

  

Antriebswelle                                                                                                   Umkehrachse, spannbar           

 
 


 


Pressemitteilung: Hattingen 12.12.2019

Delegation aus türkischem Bergbaugebiet unterzeichnet Kooperationsvertrag mit der Halbach & Braun Maschinenfabrik GmbH&Co.
Im Steinkohlebergbau von Zonguldak wird die Fördermenge verdoppelt und die Anlagentechnik modernisiert

 

 

Eine Kernregion der Steinkohlegewinnung und Energieerzeugung mit rund 200jähriger Bergbautradition:
Diese Kurzbeschreibung trifft auf das Ruhrgebiet zu, aber ebenso auf die Türkei mit zahlreichen staatlichen und privaten Steinkohlegruben. Einen erheblichen Unterschied gibt es aber auch: Während die Steinkohleförderung im Ruhrgebiet seit einem Jahr Geschichte ist, hat sie in der Türkei beste Perspektiven. Denn die beachtlichen regionalen Vorkommen sollen intensiver abgebaut werden als bisher. So sieht es der Energieentwicklungsplan der Türkei vor, die damit ihre Abhängigkeit von Energieimporten verringern möchte.
Die Umsetzung des Plans setzt Investitionen in modernste Abbautechnik voraus. Vor diesem Hintergrund ist der Besuch, organisiert von Zonguldak e.V. Europa, einer hochrangigen Delegation aus der Bergbauregion Zonguldak und von Repräsentanten der Landespolitik – vertreten durch Saadet Oruç, Hauptberaterin des Staatspräsidenten – bei Halbach & Braun zu sehen (Bild).

Der Bergbauzulieferer aus Hattingen hat in der Türkei eine starke Marktposition und kann den Bergwerksbetreibern seit vergangenem Jahr ein erheblich erweitertes Produktspektrum bieten. Dr. Dietrich Braun, geschäftsführender Gesellschafter: „Unsere klassischen Kernkompetenzen sind Brechen und Fördern – untertägig und übertägig. Durch die Beteiligung der chinesischen Yangquan-Gruppe an unserem Unternehmen können wir nun auch den kompletten Schildausbau und die Gewinnung mit Walzenladern anbieten. Dabei passen wir die Grundkonstruktion der Anlagen jeweils an unsere hohen Qualitätsstandards und an die individuellen Anforderungen der Kunden an.“ Diese Strategie – das Engineering von kundenoptimierten Lösungen – verfolgt Halbach & Braun seit der Unternehmensgründung im Jahr 1920.

Mit diesem Alleinstellungsmerkmal und der fast hundertjährigen Erfahrung im untertägigen Kohleabbau hat Halbach & Braun das Interesse der Verantwortlichen im türkischen Bergbau geweckt – speziell das von Kazim Eroğlu, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des staatlichen Bergwerksbetreibers TTP. Während der Unternehmensbesichtigung in Hattingen bestätigte Muharrem Kiraz, stellvertretender Geschäftsführer von TTK: „Unser Ziel ist die 100%ige maschinelle Gewinnung mit modernen und hoch produktiven Anlagen von Halbach & Braun.“ Dabei sind – zum Beispiel im Vergleich zum Ruhrgebiet – schwierige geologische Bedingungen zu beachten. Eine solche Herausforderung nehmen die Ingenieure von Halbach & Braun gern an. Eberhard Braun, geschäftsführender Gesellschafter: „Im Unterschied zu unseren – teilweise deutlich größeren – internationalen Wettbewerbern liefern wir keine Katalogprodukte für den Bergbau, sondern passen die Konstruktionen grundsätzlich an die geologischen Gegebenheiten und die Anforderungen unserer Kunden an.“
Vom Ausbau der Steinkohleförderung soll auch die lokale Industrie profitieren. Das bekräftigt Turgut Subaşi, stellvertretender Gouverneur der Region: „Wir sind interessiert an der Ansiedlung von Zulieferern, die vor Ort fertigen. Der Bedarf ist langfristig da, und wir werden mittelfristig die Fördermenge verdoppeln.“
Mit der kooperativen Fertigung vor Ort hat Halbach & Braun – so Eberhard Braun – schon vielfach gute Erfahrungen gemacht, und die Zusammenarbeit mit Forschung und Wissenschaft ist eine weitere Option. Das wurde von Prof. Dr. Mustafa Çufali, dem Direktor der ortsansässigen Universität, sehr positiv bewertet: „Wir untersuchen, welche Maschinentechnik für unsere Bedingungen die beste ist.“

In den kommenden Jahren soll Zonguldak zum Energiezentrum ausgebaut werden. Hier könnte das Ruhrgebiet als Vorbild dienen – mit dem Unterschied, dass die Steinkohleförderung ausgebaut statt eingestellt wird. Das bestätigte Metin Demir, Vorsitzender der regionalen Industrie- und Handelskammer (TSO): „Wir haben eine 180jährige Bergbautradition, und jetzt gestalten wir unsere Zukunft. Gemeinsam mit den Akteuren in Wirtschaft, Verbänden und Politik und auch mit den Arbeitnehmervertretern haben wir einen Entwicklungsverein für die Region gegründet, der ausdrücklich die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen unter unserem Kooperationspartner Halbach & Braun vorsieht. Von deren Kompetenz und auch von den Erfahrungen des Ruhrgebietes möchten wir profitieren.“
Somit gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit beider Regionen. Das hat der Besuch der Delegation gezeigt. Innovative Anlagenbauer wie Halbach & Braun können einen starken Beitrag leisten, um die Technik und die Sicherheit in den Gruben zu modernisieren, den Bergbau leistungsfähiger zu machen und die Steinkohleförderung der Türkei nachhaltig zu steigern.

 


Pressemitteilung: Hattingen 28.11.2019

Erfolgreiche Teilnahme an der China Coal Mining Expo 2019

Halbach & Braun ist mehr als zufrieden über die große Nachfrage an seinen Produkten auf der weltgrößten Mining Messe China Coal Mining Expo 2019 in Peking.

Sicherheit und Effizienz, höchste Maschinenverfügbarkeit und Zuverlässigkeit sind die Hauptanforderungen aller Mining-Kunden. Mit seiner fast 100-jährigen Erfahrung im Bergbau steht Halbach & Braun für all diese Werte. Die extrem hohe Nachfrage während der China Coal Mining Expo 2019 und das große Interesse an unseren Produkten hat einmal mehr bestätigt, dass Halbach & Braun mit seinen innovativen, exakt auf den jeweiligen Kunden zugeschnittenen Produkten in allen Bergwerken weltweit eine wichtige Rolle spielt. Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir  in der Position das komplette Programm an Bergbaumaschinen inklusive aller notwendigen Steuerungen für den vollautomatischen Kohleabbau zu liefern.
Wenn gewünscht erhalten unsere Kunden jetzt schlüsselfertige Anlagen aus einer Hand.

Halbach & Braun ist ein Global Player, nicht nur bei Anlagen für die Gewinnung von Steinkohle sondern auch für die Zerkleinerung und den Transport von Braunkohle, Granit, Kalkstein, Ölschiefer, Salz, Schlacke, Erz und weiteren Materialien.

 



 

Pressemitteilung: Hattingen 07.10.2019

Halbach & Braun übernimmt die Bergbauprodukte von der Wollbrecht TIG mbH

die Firmen Halbach & Braun Maschinenfabrik GmbH & Co. (HB) und Wollbrecht Technische Innovationsgesellschaft mbH (TIG) haben sich auf eine Übernahme der Bergbauprodukte der TIG durch HB geeinigt.

Mehr als 50 Jahre war die TIG in der Bergbaubranche tätig. Dabei wurde eine herausragende Kompetenz im Bereich des sicheren Kettenspannens entwickelt, die sich in der Marktführerschaft im deutschen Steinkohlebergbau widerspiegelte. Mit der Übernahme der Bergbauprodukte der TIG rundet HB sein Produktportfolio im Bereich der Kettenfestsetzvorrichtungen, einer Schlüsselkomponente der Kettenkratzerförderertechnik, weiter ab. TIG zieht sich vollständig aus der Bergbaubranche zurück. Zukünftig sind sämtliche Produkte der TIG Bergbausparte ausschließlich über HB erhältlich.

Die Unternehmensgruppe HB wurde im Jahr 1920 gegründet und wird zurzeit in dritter Generation von der Familie Braun geführt. HB ist ein international aufgestelltes Unternehmen, welches unterschiedliche Maschinen für die über- und untertägige Bergbaubranche entwickelt, herstellt und vertreibt, ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Fördertechnik. Seit dem Jahr 2010 ist der Firmensitz in Hattingen auf dem ehemaligen Henrichs Hütten Gelände.

 


 Pressemitteilung: Hattingen 04.04.2019

Neuer Heimatmarkt für den deutschen Bergbau
Chinesischer Bergbaukonzern wird Mitgesellschafter bei Halbach & Braun

Die Gesellschafter der Halbach & Braun Maschinenfabrik GmbH & Co. (HB) haben  mit dem chinesischen Bergbaukonzern Yangquan Coal Industry Group Co., Ltd. (YQ) einen Beteiligungsvertrag unterzeichnet. Auf diese Weise sichert sich HB einen riesigen Heimatmarkt für seine Produkte und YQ bekommt einen Zugang zum deutschen Bergbau Know-How und zu den modernsten Bergbaumaschinen. Um einen kontinuierlich weiter laufenden Geschäftsbetrieb abzusichern, wurden die beiden geschäftsführenden Gesellschafter mit langfristigen Geschäftsführerdienstverträgen  ausgestattet.

YQ gehört mit einem Umsatz von 23,8 Mrd. $  zu den 500 größten Unternehmen der Welt und mit ca. 50 eigenen Kohlebergwerken zu einem der wichtigsten Bergwerksunternehmen der Provinz Shanxi. Um dem steigenden Kostendruck der Kohlebranche zu begegnen, hat YQ entschieden, in eine umfassende Modernisierung der eigenen Bergwerke zu investieren. Tragendes Element dieser Modernisierung soll das Unternehmen HB werden. HB zeichnet sich durch moderne, innovative und effiziente Produkte aus und ist damit ein Aushängeschild der deutschen Bergbauzulieferer Industrie. Die YQ Gruppe möchte die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter und die Innovationsbegeisterung des Unternehmens nutzen, um ein weltweit führendes Technologiezentrum  für die Bergbaubranche in Hattingen aufzubauen. Dieses Technologiezentrum soll für die Optimierung und Entwicklung sämtlicher Bergbauprodukte für YQ verantwortlich sein. Dabei ist eine hohe Produktqualität unerlässlich und dies erfordert, auch in der Zukunft, die Fertigung von anspruchsvollen Komponenten in Deutschland.  Darüber hinaus wird erwartet, dass HB außerhalb Chinas das Gesicht der YQ Gruppe wird und sämtliche Produkte der Gruppe weltweit vertreibt.

HB sichert sich auf diese Weise einen neuen Heimatmarkt, der alleine für eine vollständige Auslastung des Unternehmens sorgen kann. Dies untermauerte der Konzern YQ bereits Anfang des Jahres mit der Bestellung von drei Streb-und Streckenförderer Systemen, über drei weitere Systeme wird zurzeit verhandelt. Damit strebt HB eines der besten Geschäftsjahre der jüngeren Unternehmensgeschichte an. Um das große Auftragsvolumen dauerhaft meistern zu können und um den hohen Ansprüchen des neuen Gesellschafters gerecht zu werden, hat die Geschäftsführung von HB angekündigt, neues Personal in sämtlichen Bereichen einzustellen.

Die Unternehmensgruppe HB wurde im Jahr 1920 gegründet und wird zurzeit in dritter Generation von der Familie Braun geführt. HB ist ein international aufgestelltes Unternehmen, welches unterschiedliche Maschinen für die über- und untertägige Bergbaubranche entwickelt, herstellt und vertreibt. Seit dem Jahr 2010 ist der Firmensitz in Hattingen auf dem ehemaligen Henrichs Hütten Gelände.